A Living Legacy
Über 100 Jahre Projektkultur, in ständiger Entwicklung.
Seit mehr als hundert Jahren trägt Olivari zur Entwicklung des Design-Türdrückers bei – im kontinuierlichen Austausch mit einigen der bedeutendsten Architekten und Designer der Welt. Jede Zusammenarbeit entsteht aus der Verbindung einer gestalterischen Vision mit einem über Generationen gewachsenen Fertigungs-Know-how und führt zu Kollektionen, die die Entwicklung der modernen und zeitgenössischen Architektur begleitet haben.
Viele Türdrücker, die ursprünglich für einzelne Bauwerke entworfen wurden, gehören heute zum festen Bestandteil des Olivari Sortiments und werden bis heute gefertigt. Andere haben neue Gestaltungssprachen geprägt und sich zu internationalen Referenzen oder sogar zu archetypischen Beispielen des Design-Türdrückers entwickelt.
Dies ist das Living Legacy von Olivari: eine Gestaltungskultur, entstanden im Dialog mit den großen Meistern des 20. Jahrhunderts und den führenden Designern unserer Zeit. Ein Erbe, das durch neue Kooperationen, neue Architektur und neue Ideen ständig weiterlebt und den Dialog zwischen Kreativität, Industrie und Forschung fortführt.
Ein Katalog, der Architekturgeschichte erzählt
Die Zusammenarbeit mit Architekten und Designern, die den Olivari Katalog geprägt hat, erzählt anhand des Design-Türdrückers die Entwicklung der Architektur und des zeitgenössischen Entwurfs. Jede Epoche bringt neue Gestaltungssprachen, neue Denkweisen und neue Protagonisten hervor und interpretiert das Verhältnis von Funktion, Form und Raum auf ihre eigene Weise.
Von den ersten Kooperationen mit den Meistern des italienischen Rationalismus bis zur internationalen Gegenwartsarchitektur dokumentiert der Olivari Katalog mehr als neunzig Jahre kontinuierlichen Austauschs zwischen Planern und italienischer Fertigung und trägt dazu bei, die Exzellenz des Made in Italy weltweit sichtbar zu machen.

Die moderne Architektur entwickelt eine neue Gestaltungssprache.
Zwischen den 1920er- und 1940er-Jahren führten Rationalismus und Moderne zu einem neuen Verständnis von Architektur, das auf gestalterischer Klarheit, Funktionalität und der Einheit von Form und Konstruktion beruhte.
In dieser Zeit entstand auch die Zusammenarbeit zwischen Olivari und den bedeutendsten italienischen Architekten, die den Türdrücker erstmals als integralen Bestandteil des architektonischen Entwurfs verstanden. Die Kooperationen mit Marcello Piacentini und Gio Ponti markieren den Beginn einer Gestaltungskultur, die die Identität des Unternehmens bis heute prägt.


Das Detail wird zum Ausdruck der Architektur.
In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Wiederaufbau Italiens zu einem Laboratorium architektonischer Innovation. Das Detail gewann zunehmend an Bedeutung, und der Türdrücker entwickelte sich zu einem Gestaltungselement, das mit derselben Sorgfalt entworfen wurde wie Räume, Materialien und Proportionen.
Die Zusammenarbeit mit Franco Albini, BBPR, Ignazio Gardella, Luigi Caccia Dominioni und Angelo Mangiarotti führte zu Entwürfen, die bis heute als Meilensteine des zeitgenössischen Design-Türdrückers gelten.


Der Türdrücker wird zum Designprodukt.
In den 1960er- und 1970er-Jahren erweiterte das Industriedesign den Dialog zwischen Kreativität und Fertigung. Der Türdrücker wurde nicht mehr ausschließlich für einzelne Gebäude entworfen, sondern entwickelte sich zu einem Produkt, das neue Wohnkulturen widerspiegelte und international vertrieben werden konnte.
Neben bedeutenden Architekten arbeitete Olivari mit Designern wie Joe Colombo, Sergio Asti, Marcello Nizzoli, Giotto Stoppino und Enzo Mari zusammen und begleitete diese Entwicklung durch wichtige technologische und produktionstechnische Innovationen.


Neue Gestaltungssprachen für eine internationale Designkultur.
In den 1980er- und 1990er-Jahren wurde Design zunehmend international. Architekten und Designer unterschiedlichster Kulturen brachten neue Formensprachen, Geometrien und Interpretationen des Objekts hervor.
Mit Alessandro Mendini, Richard Sapper, Andrea Branzi, James Irvine, Rodolfo Dordoni, Oscar Tusquets und vielen weiteren Persönlichkeiten des zeitgenössischen Designs entwickelte Olivari eine Gestaltungskultur, die Forschung, Innovation und italienische Fertigungskompetenz miteinander verbindet.


Italienische Fertigung im Dienst zeitgenössischer Architektur.
Im neuen Jahrtausend weitete Olivari den Dialog auf führende Persönlichkeiten der internationalen Architektur aus. Kooperationen mit Toyo Ito, Shigeru Ban, Daniel Libeskind, Steven Holl, Zaha Hadid, Herzog & de Meuron, Philippe Starck, Patricia Urquiola, Snøhetta und vielen weiteren Architekten und Designern unterstreichen die Rolle von Olivari als Entwicklungspartner für die internationale Architektur.
Die italienische Fertigung stellt ihr technisches Know-how weiterhin in den Dienst kreativer Ideen und trägt so zur kontinuierlichen Weiterentwicklung des Design-Türdrückers in der zeitgenössischen Architektur bei.

