
Galleria Daeyang e abitazione
Seoul, Südkorea
Steven Holl, 2011
Im Stadtteil Gangbuk am Fuße der Hügel von Seoul befinden sich die Daeyang-Kunstgalerie und das dazugehörige Wohnhaus, realisiert vom amerikanischen Architekturbüro Steven Holl. Ein Projekt, das Architektur perfekt mit natürlichem Licht, Wasser und Landschaft verbindet.

Der Komplex besteht aus drei Bereichen (Eingang, Wohnraum und Veranstaltungsraum), die auf der unteren Ebene durch eine durchgehende Galerie und auf der oberen durch den Mehrzweckraum miteinander verbunden sind – mit großen Fenstern, die auf eine Wasserfläche blicken.

Auch die Materialwahl ist durchdacht und raffiniert: vom Bambus für die Mauer des Eingangsgartens über das Holz der Innenwände bis zum Kupfer der Außenwände.

Die fließenden Räume werden durch geschwungene Wände und die vertikale Ausrichtung der Anlage betont. Der Respekt vor Natur und Landschaft zeigt sich auch in der Entscheidung des Architekten, die Räume mit Erdwärmesonden zu heizen und zu kühlen.



Für dieses interessante und originelle Projekt wurden die Türdrücker Beijing von Olivari verwendet – entworfen von Steven Holl selbst.
