In der Kategorie Forschung für das Unternehmen, Sektion Forschungs- und Innovationsprozesse, wurde Olivari B. spa mit der Ehrenerwähnung ausgezeichnet.
Officine ex-Ansaldo – Mailand 28. Mai 2014
Bei dieser Gelegenheit haben wir Ing. Antonio Olivari interviewt, Leiter Forschung und Entwicklung des Unternehmens.
Ich nehme an, dieser Preis ist für Ihr Unternehmen eine schöne Genugtuung…
Gewiss, wir sind sehr zufrieden. Es ist die Anerkennung der Qualität der Ergebnisse eines Weges, der vor vielen Jahren begann, als wir beschlossen, den gesamten Produktionsprozess in unserem Unternehmen zu konzentrieren.
Die im Laufe der Zeit getätigten erheblichen Investitionen haben uns erlaubt, den Produktionsprozess mit den modernsten Fertigungstechnologien zu vervollständigen, um die beste Produktqualität in puncto Leistung anzustreben. Ich muss auch sagen, dass natürlich die umweltverträglichsten Lösungen gewählt wurden, nach den strengsten Sicherheitsparametern. Ich könnte mit einem heute modischen Ausdruck sagen, dass unsere Produktion „km 0“ ist, oder dass unsere Produkte „Made in Borgomanero“ sind, noch bevor sie „Made in Italy“ sind.
Welche sind im Einzelnen die bedeutendsten Technologien, über die Sie verfügen?
Ich würde sagen, es sind zwei: die „ökologische“ Galvanik, die dreiwertiges statt sechswertiges Chrom in einer Anlage mit geschlossenem Wasserkreislauf verwendet, und die „leistungsorientierte“ Metallisierung auf PVD-Basis, Physical Vapor Deposition, eine aus der Werkzeugwelt übernommene Technologie.
In beiden Fällen handelt es sich um Technologien, die Produkte mit ausgezeichneten Widerstands- und Haltbarkeitseigenschaften unter den verschiedenen Einsatzbedingungen ermöglichen und zugleich die Ungefährlichkeit des Produktionsprozesses für die Mitarbeiter und die Umgebung garantieren.
Im Wesentlichen: Während wir die Umwelt schonen, erhöhen wir zugleich die Nutzungsdauer des Produkts, und all das ist Ökologie, Nachhaltigkeit.
Haben Ihnen diese Technologien Vorteile oder Nachteile gegenüber dem anderen Aspekt gebracht, der Sie auszeichnet, nämlich der formalen Forschung im Bereich des Designs?
Die Frage nach dem Verhältnis von Technologie und Design ist sehr berechtigt. Ich muss vorausschicken, dass eine fortschrittliche, innovative Technologie, wie Sie verstehen werden, mehr kostet als die traditionelle. Die Antwort auf Ihre Frage ist jedoch, dass wir fast nur Vorteile festgestellt haben: Die Technologie hat sich als Hilfe für das Design erwiesen und ist es weiterhin. Ich muss einige Beispiele nennen. Manchmal verlangt das Design eines Produkts Hohlkehlen, die die traditionelle Verchromung erschweren. Die Dreiwertverchromung verringert dieses Problem, da sie ein höheres Eindringvermögen besitzt als die sechswertige. Oder: Die Metallisierung kann die Verchromung ersetzen und dort hinkommen, wo die Verchromung nicht hinkommt, oder deren Leistung in kritischen Zonen erhöhen. Was das Thema Design betrifft, das Sie zu Recht ansprechen, möchte ich auch betonen, dass es ebenfalls zur Nachhaltigkeit beiträgt, indem es Produkte ermöglicht, die auch formal ein langes Leben haben, das heißt, die dem Nutzer gefallen und ihn lange mit seinem Kauf zufrieden machen.
Nicht zufällig haben wir uns entschieden, für die Auswahl die Ausführungen anhand des Modells Total, zu präsentieren, das sich durch ein formal wie technisch innovatives Design auszeichnet: Es war die Lösung, die alle besprochenen Themen in sich vereinte.
Tatsächlich wurden Sie nun für die Technologie ausgezeichnet, nicht für das Produkt…
Und das macht uns noch stolzer, denn es ist die Anerkennung einer Haltung der Forschung und Innovation, die uns immer ausgezeichnet hat: Hervorgehoben wird eine objektive Qualität, die in allen unseren Produkten steckt.
Wir haben schon Preise für die Produkte erhalten und werden auch künftig welche erhalten, aber der jetzt erhaltene Preis für die Technologien ist für uns vielleicht etwas noch Wichtigeres.
kuratiert von: Olivier Cointement
C.E.O. Ballauff sas
Place des Vosges, 21 75003 – Paris, France






