Die Geschichte mit Blick in die Zukunft.
FIERA RHO, MAILAND 17.-22. April 2018
In Kontinuität mit der grafischen Weiterentwicklung, die Marco Strina kürzlich an Katalog und Website vorgenommen hat, haben die Architekten Fabio Calvi e Paolo Brambilla für den Salone del Mobile 2018 einen Stand voller interessanter Inhalte entworfen, sehr frisch und attraktiv im Erscheinungsbild, erzielt mit dem verbindenden Thema des quadratischen Pixels.
In einem eigenen Bereich wurden die neuen Entwürfe international renommierter Gestalter hervorgehoben: Rem Koolhaas, Piero Lissoni und Vincent Van Duysen.
Unter der kreativen Feder von Rem Koolhaas/OMA entsteht ein Archetyp-Türdrücker aus der Einfachheit des quadratischen Querschnitts, mit dem Namen ABC. Die Elementarität der Geometrie eignet sich als optimale Grundlage für eine Reihe von Variationen. Zu den verschiedenen metallischen Ausführungen kommt die Möglichkeit einer Oberflächentexturierung, bis hin zu einer radikaleren dreidimensionalen Perforation des Griffs. Diese Optionen erzeugen, zusammen mit einer Familie variabler Universalrosetten, unzählige Möglichkeiten der Charakterisierung und Wirkung in den verschiedenen Wohnkontexten.
Plume, erdacht und entworfen von Piero Lissoni, ist ein einfacher, schlanker, essenzieller Türdrücker. Natürlich, wie von Zeit und Gebrauch geglättet, ist er modern, fühlt sich aber auch in einem klassischen Ambiente vollkommen wohl.
Vincent Van Duysen hat den Türdrücker Icona entwickelt, mit essenzieller, neutraler Ästhetik, eine Art passe-partout mit einem Hauch von Erinnerung und zugleich zeitgenössisch. Entschieden elegant, liegt er sehr angenehm in der Hand, dank des gerundeten Querschnitts an der Innenseite des Griffs, der mit der flachen Außenseite des Türdrückers kontrastiert und einen unerwarteten Effekt erzeugt.
An einer anderen Wand wurde eine breite Auswahl von Türdrückern präsentiert, die bereits im Katalog sind, gezeigt in allen Ausführungen, um Menge und Qualität des heute verfügbaren Angebots begreifbar zu machen.
Daneben wurden in einem eigenen Bereich einige der wichtigsten Gestalter versammelt, die im Laufe der Zeit mit Olivari zusammengearbeitet haben; für jeden wurden eine bedeutende Architektur und der von ihm entworfene Türdrücker gezeigt, manchmal eigens für jene Architektur entstanden.
Und schließlich wurden an den Seiten des Stands zwei fotografische Darstellungen der Olivari-Fabrik platziert, die Galvanik- und PVD-Anlagen, in der Mitte die Mitarbeiter, die für ihren Betrieb verantwortlich sind – als Zeichen dafür, dass alle Olivari-Produkte in den eigenen Produktionsstätten und dank der eigenen fähigen Mitarbeiter gefertigt werden.
Neben dem Empfang zeigte ein Video in Schleife die Bilder eines Eingriffs, der in den Monaten zuvor die ganze Olivari-Fabrik beschäftigt hatte: die Restaurierung der Leuchter der Kirche San Francesco al Fopponino von Gio Ponti. Oxidiert und seit fast vierzig Jahren außer Betrieb, wurden sie wieder „ans Licht gebracht“, sodass die Kirche die von Gio Ponti gewollte intime, spirituelle Atmosphäre zurückgewann.
Im Rahmen des FuoriSalone wurden Führungen durch die Kirche organisiert und angeboten, geleitet von kompetenten, begeisterten Architekten.




















