Gut handeln, gemeinsam handeln
MAILAND, Teatro Arsenale 5. Februar 2020
Mit der Ausgabe des Olivari-Katalogs 2020 ist ein Weg der Präsentation des Unternehmens in all seinen Aspekten abgeschlossen.
Die Produkte sind es, die uns die Präsenz auf dem Markt ermöglichen.
Aber auch die Geschichte der Familie und des Unternehmens, die technologische Entwicklung, die Zusammenarbeit mit Architekten und Designern, die Grafik und die Kommunikationsmittel, die Ausstellungen bei den Händlern und die Stände auf den besten Messen.
Also gut entworfene, gut gefertigte Produkte, mit Hilfe der Kreativität von Spezialisten und mittels der neuesten, nachhaltigsten Technologien.
In dieser Erzählung fehlte ein wichtiges Element: der menschliche Faktor..
Nun haben wir den Kreis geschlossen und die Geschichte der Mitarbeiter erzählt, die sich um die Produktion kümmern, neben den Maschinen und der Frucht ihrer Arbeit.
“Gut handeln, gemeinsam handeln“ ist die Veranstaltung, mit der wir den Katalog 2020 präsentieren wollten, im Teatro Arsenale, umgeben von Fotografien, die Menschen und Momente des Lebens in der Fabrik zeigten.
Wir haben uns entschieden, nicht wie üblich die Produkte, die Designer, die Technologien, die Ausführungen zu präsentieren, sondern von den Menschen zu erzählen, die hinter all dem stehen, die produzieren, Minute um Minute, Tag für Tag.
Wir wollten versuchen, das Made zu erzählen, das Machen, das Gut-Machen und das Gemeinsam-Machen, eines Italy, das aus kleinen und mittleren Unternehmen wie dem unseren besteht, die das wirtschaftliche Rückgrat Italiens sind und es in der Welt gut vertreten.
Wir haben dazu einige Journalisten der Auslandspresse um ihre Meinung zum Made in Italy gebeten, das sie kennen, aus der privilegierten Position von Ausländern, die gut integriert in Italien leben.
Und wir haben einige Unternehmerkollegen gebeten, mit uns, wenn auch kurz, von ihrer Erfahrung zu erzählen und davon, wie sie der Zukunft begegnen.
Unternehmen verschiedener Branchen (Türen, Einrichtung, Schmuck), geprägt von einer langen Geschichte und familiärer Führung, von exzellenten, allgemein geschätzten Produkten, gefertigt in den eigenen Werken, mit intern ausgebildeten Mitarbeitern, die eine besondere Leidenschaft für ihre Arbeit leitet.
„Im Gespräch mit diesen Kollegen, die ich wegen der langen Bekanntschaft und der Verwandtschaft im Empfinden Freunde nennen würde, wurde mir klar, dass wir alle nicht nur dasselbe Bedürfnis, sondern auch dieselbe Freude hatten, die Bedeutung unserer internen Mitarbeiter besser zu kommunizieren.“
Lualdi mit seiner Tradition maßgefertigter Produkte neben den stärker standardisierten des Katalogs, die vom Personal Geschick und Flexibilität sowie besondere Aufmerksamkeit und Sorgfalt verlangen.
Riva1920 mit seiner langen Kunsttischler-Tradition in der Fertigung maßgeschneiderter Einrichtungen, 100 % Made in Italy, aus Edelhölzern aus kontrollierten, geplanten Schlägen oder wiederverwendeten Hölzern, von Hand mit natürlichen Oberflächen vollendet, zum Schutz der Umwelt und künftiger Generationen.
Vendorafa mit seinem vollständig internen Arbeitszyklus aus unzähligen manuellen Arbeitsgängen, oft unter dem Mikroskop ausgeführt, und mit der Notwendigkeit, die eigenen Mitarbeiter angemessen auszubilden, zusammen mit den Unternehmern des Goldschmiededistrikts, in dem es angesiedelt ist.
Das ist der Grund, warum alle sofort verstanden und die Einladung positiv beantwortet haben, von einem Italien zu erzählen, das produziert und seine eigene Zukunft sucht und dabei die Ressourcen an Intelligenz und Leidenschaft bestmöglich nutzt, die das eigene Territorium noch bietet.
Fotografien von Laura Fantacuzzi und Max Galati Forcaude














